| Ipe terrassenholz Handelsnamen: IPÉ, brasil. Walnuß, walnuss, Diamantnuss, Ipe (Brasilien, Paraguay), Lapacho, Guayacan (Großbritannien), Groenhart (Niederlande), iron wood, Ebène verte (Frankreich), Arcwood, Ironwood, Bastard Lignum vitae (USA) |
| Familie: Bignoniaceae Wissenschaftlicher Name : Tabebuia spp |
| Technische Eigenschaften der Holzart Ipe: Sehr schweres und hartes Holz; teilweise ölig fette Oberfläche; Das Holz ist sehr schwer zu bearbeiten, läßt sich aber gut spalten. Neigt zum Splittern. Gut zu polieren Raumgewicht 0,95 – 1,5 g/ccm Druckfestigkeit von 77…95N/mm ² Biegefestigkeit 180 N/mm² Scherfestigkeit 14 – 16 N/mm² Härte n.Brinell 12% Feuchtigkeit Werte der technischen Eigenschaften einer Holzart beziehen sich auf eine Holzfeuchte von u = ~12%. |
| Vorkommen: In sämtlichen Staaten des nördlichen Süd-Amerika, besonders in den Niederungen des Amazonasbeckens. |
| Baumstamm: Baum von 20 bis 40m Höhe, sein Stamm kann einen Durchmesser von 80 cm erreichen. Der Schaft bis zu 20m astfrei und gut geformt. |
| Rinde: Die Rinde bei Ipe ist grau, dünn, glatt und feinrissig, innen rötlichbraun bei älteren Bäumen, dagegen bei jüngeren leicht cremefarben. |
| Holzfarbe: Splint und Kernholz deutlich abgesetzt bei Ipe. Der Splint ist schmal bis mittelbreit grau bis rötlich. Kernholz hat erhebliche Farbschwankungen zwischen frischgrün und olivbraun, später braun bis schwarz nachdunkelnd. Durch hellere und dunklere Zonen wirkt Ipe leicht streifig. |
| Merkmale: Andere Inhalte in Kernholzgefäßen vorhanden, gelbe organische Inhalte, als „lapachol“ oder „ipeina“ bezeichnet. |
| Trocknen : Ipe läst sich leicht trocknen, nur mäßig schwindend. |
| Charakter: Ein bis zu 40 m hoher Baum mit Durchmessern von über 1 m, Schaft bis zu 20m astfrei und gut geformt. Die Rinde ist grau, dünn, glatt und feinfaserig, innen rötlichbraun bei älteren Bäumen, dagegen bei jüngeren leicht cremefarbig. |
| Splint und Kernholz deutlich abgesetzt. Der Splint ist schmal bis mittelbreit, grau bis rötlich. Kernholz hat erhebliche Farbschwankungen zwischen frischgrün und olivbraun, später braun bis schwarz nachdunkelnd. Durch hellere und dunklere Zonen wirkt das Holz streifig. Es hat meist ein öliges Aussehen. |
| Ipe ist dem Greenheart (s. d.) sehr ähnlich, weist aber doch bedeutende Unterschiede auf. Die Poren sind fein, zerstreut und mit schwefelgelben Anfüllungen versehen. |
| Das ipe Holz ist: sehr hart, sehr schwer, fest, dauerhaft, witterungsfest mit gutem Stehvermögen. Es lässt sich leicht trocknen, nur mäßig schwindend. (Schwindmaß etwa 13,2%). Zuwachszonen sind deutlich erkennbar. Von mittelfeiner Struktur. – Das Holz ist sehr schwer zu bearbeiten, lässt sich aber gut spalten. Neigt zum Splittern. Gut zu polieren. Gesägte Hirnflächen erscheinen gelb. Bei Verarbeitung von trockenem Holz stärkere, reizende Staubentwicklung. Das Sägemehl (Lapachol) gibt ein gelbes Mehl das lokal als Farbstoff benutzt wird. |
| Es färbt das Wasser zunächst tiefrot und laugt erst nach einigen Waschungen wieder aus. Ipe ist termitenfest aber nicht resistent gegen Bohrmuscheln. Spezifisches Gewicht bei 15 % Feuchtigkeit 0,95 bis 1,50. Gewicht des frischen Rundholzes 1200 bis 1300 kg/cbm, des lufttrockenen Schnittholzes etwa 1000 bis 1100 kg/cbm. |
| Resistenz: Pilz gross, Insekten gross. |
| Verwendung: Im Innen- und Außenbau bei besonders starker Beanspruchung, für Brücken-Schiffs- und Wasserbau, Schwellen, Fahrzeugbau, Fußböden, : Parkett, Bauholz, Balken, Pfosten, Paneele, Karosseriebau, Türen, Fenster; Werkzeugstiele (ähnlich Hickory), Schreinerei und Zimmerei. Im großen und Ganzen die gleiche Verwendung wie Greenheart. |